Das Tunguska - Mysterium

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Das Tunguska - Mysterium

Beitrag  Rai am So 22 März - 18:16:09



„Schlafendes Land“ – so lautet der tatarische Name für Sibirien.
Am 30. Juni 1908 um 7:17 Uhr Ortszeit wurden die Bewohner der sibirischen Tunguska-Region jedoch auf recht unsanfte Weise aus ihrem Schlaf geweckt. An diesem Morgen erschütterte eine Explosion die sibirische Tunguska-Region mit der Zerstörungskraft von 2.000 Atombomben. Einer 20 Kilometer hohen Lichtsäule folgte eine schwarze pilzförmige Wolke. In den darauf folgenden drei Nächten war es in ganz Europa so hell, dass man selbst im Freien ohne Licht Zeitung lesen konnte. Bis heute ist ungeklärt, was diese Katastrophe tatsächlich ausgelöst hat. Hier stelle ich euch mal die populärsten Theorien vor. Was glaubt ihr, welche Theorie könnte am Wahrscheinlichsten sein? Oder habt ihr selbst eine ganz andere?




Die Meteoritentheorie
Der Absturz eines Meteoriten ist eine der am meisten verbreiteten Annahmen für die Ursache der Tunguska-Katastrophe. Bei Meteoritenabstürzen werden Himmelskörper durch die Erdanziehungskraft eingefangen und schlagen auf der Erdoberfläche ein. Dabei sind die meisten so winzig, dass sie keine deutlichen Spuren in der Landschaft hinterlassen. Am 30. Juni 1908 wurde in den meteorologischen Station Sibiriens die Schallwelle einer Explosion aufgezeichnet. Auch eine Erdbebenwelle wurde weltweit von Seismographen registriert. Aber warum wurden weder Splitter des Geschosses noch ein Einschlagkrater gefunden?

Geophysikalische Deutung
Mehrere Wissenschaftler, zuletzt der deutsche Astrophysiker Wolfgang Kundt, vermuten einen vulkanähnlichen Ausbruch als Ursache für die Katastrophe. Das Ereignis sei eine Explosion von 10 Millionen Tonnen ausgetretenem Erdgas, das in hohe Atmosphärenschichten aufstieg, sich dort entzündete und als Feuersäule bis hinunter zur Austrittsstelle abbrannte. Diese Theorie wird durch Zeugenaussagen bekräftigt, die von verschiedenen Bewegungsrichtungen der Leuchterscheinung sowie von einem leichten Erdbeben berichten. Allerdings ist die Leuchtdichte eines in Luftsauerstoff brennenden Gases kaum größer als die einer Kerzenflamme und sendet nur eine geringe Wärmestrahlung aus. Wie erklärt diese Theorie dann die Helligkeit der Explosion und die intensive Hitzenetwicklung?



Die Antimaterie-Hypothese
Der amerikanische Physiker Lapace stellte im Jahr 1941 die Hypothese von der Antimaterie-Natur des „Tunguska-Meteoriten“ auf.
Die Antimatiere-Theorie geht davon aus, dass jedem Elementarteilchen ein Antiteilchen entspricht. Somit könne im Universum nicht nur Materie, sondern auch Antimaterie existieren. Begegnen Materie und Antimaterie einander, wandeln sie sich vollständig in Strahlung um. Dabei wird maximale Energie freigesetzt: Es erfolgt eine atomare Explosion. Wenn also ein Antimeteorit in die Erdatmosphäre gerät, explodiert er ähnlich einer thermonukleare Wasserstoffbombe in der Luft, ohne die Erdoberfläche zu erreichen. Allerdings gibt es bisher keinen direkten Beweis für eine natürliche Existenz von Antimaterie.

... und was haltet ihr davon? freu2
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